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Willkommen am Long Beach
Iskele - Nordzypern

Über uns oder „Die Suche nach dem Paradies“


Zunächst einmal vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, bei meiner Frau Astrid und mir vorbei zu schauen und diese Zeilen zu lesen. Bereits im Jahre 2000 verließen wir zum ersten Mal Deutschland, unsere Heimat bis dahin. Nicht dass es uns dort nicht gefallen hätte, aber reiselustig und voller Tatendrang wie wir waren, wollten wir einfach hinaus und, wie es so schön heißt, die Welt entdecken, ferne Länder bereisen und andere Kulturen kennen lernen. Tief in uns herrschte wohl auch diese Sehnsucht, irgendwo auf dieser Welt jenen Platz zu finden, von dem man sagt, er wäre das sprichwörtliche Paradies.

Ihr Gastgeber - Detlef WesterburgIhr Gastgeber - Detlef Westerburg

Quer durch Europa besuchten wir all jene Orte, die wohl jeder ganz spontan aufzählen könnte, wenn es um Sehenswürdigkeiten geht, nur um sehr schnell heraus zu finden, dass diese Art Tour wohl absolut falsch ist, wenn es darum geht, den „perfekten“ Ort zu finden.

Nach einer kurzen Verschnaufpause zurück in der Heimat, suchten wir uns nun als nächste Destination für unsere Suche Asien aus. Es ging dieses Mal abseits der touristischen Routen durch das traditionelle Indien. 

Wir besuchten Goa, stoppten in Kerala und fanden auf dieser Reise immer wieder inspirierende, wunderschöne Orte. Aber das Gefühl, endlich dieses im Unterbewusstsein so stark herbeigesehnte, persönliche Paradies gefunden zu haben? Leider Fehlanzeige.

So brachen wir einmal mehr diese Tour ab und machten uns auf den Weg zurück in die „alte Heimat“. Irgendwo, da waren sich meine Frau und ich uns sicher, irgendwo musste es doch jenen magischen Ort geben, an dem man sofort dieses Gefühl hat, angekommen zu sein.

Lange hielten wir es wieder nicht in Deutschland aus und dieses Mal war es das Fahrrad, das unser gewähltes Reisefahrzeug war. Von Deutschland bis hin nach Ägypten zog uns die Radtour und auf der Sinaihalbinsel fühlten wir uns tatsächlich so etwas wie zufrieden. 

Insgesamt blieben wir, abgesehen von einigen Unterbrechungen, gut fünf Jahre dort, lernten die Kultur, die Menschen und das Land auf eine Weise kennen, die man sonst sicher nicht hat und ja, es war ein Ort an dem wir uns eigentlich wohl fühlten.

Ihre Gastgeberin - Astrid WesterburgIhre Gastgeberin - Astrid Westerburg

Doch dann passierte etwas, das unser Leben auf einen Schlag vollständig ändern sollte. Eher durch Zufall, es war in einer jenen warmen Nächte, in denen man das Gefühl hat, es wäre zu warm, um überhaupt an Schlaf zu denken, stöberte ich auf meinem eBook Reader und bekam ein Buch vorgeschlagen, das von einer Auswanderin aus Deutschland war und die darin, so wie es die Beschreibung sagte, ihre ganz eigenen Erfahrungen schilderte. Schon aus der eigenen Geschichte heraus sprach mich dieses Thema sofort an und ich zögerte keinen Augenblick, bestellte das Buch und lud es auf meinen Reader.

Die Autorin sprach darin von Nordzypern als ihrem Ziel der Auswanderung und ich ertappte mich dabei, wie ich mich fragte, warum ich eigentlich noch nie etwas von Nordzypern als eigenem Land gehört hatte. Immer wieder hörte ich von Zypern und wusste, dass es eine Insel im Mittelmeer war. Eigentlich sollte es dort schön sein, aber meiner Frau und mir war eben auch bekannt, dass die Lebenshaltungskosten dort viel zu hoch waren, um es als Ziel für das unbeschwerte, unabhängige Leben ins Auge zu fassen. Hier nun sprach die Autorin von einem Teil des Landes, der eben eigenständig war und, zumindest las es sich so, jenes paradiesische Leben bot, nach dem meine Frau und ich schon so viele Jahre Ausschau hielten. Ich las dieses Buch in einer Nacht durch und als meine Frau es las, sagte sie schon nach wenigen Minuten zu mir: „Du, lass uns doch da mal hin fliegen. Nur ein kleiner Urlaub und mal gucken, ob es da wirklich so schön ist.“

Nach Mekka rechts abbiegen - Mit dem Fahrrad durch die WeltNach Mekka rechts abbiegen - Mit dem Fahrrad durch die Welt

Minuten später hatte ich für meine Frau und mich zwei Tickets gebucht, die uns noch in der selben Woche erst nach Istanbul und dann weiter nach Ercan, dem Flughafen in Nordzypern, brachten.

Kaum angekommen war es, als wären wir in einer anderen Welt: Alles war so „entschleunigt“, niemand schien Stress zu haben oder irgendwelche Sorgen.

Alle, die uns begegneten, wirkten zufrieden, glücklich und schienen für alles ein Lächeln übrig zu haben. Wir besuchten in diesen Tagen die schon in dem Buch erwähnten Gegenden, trafen uns sogar mit der Autorin des Buches, deren Kontaktdaten am Ende dort standen und waren von Tag zu Tag mehr begeistert. Es war irgendwie alles so anders, als wir es bei einer kurzen Recherche im Netz vor der Reise erwartet hätten und je länger wir dort waren, je mehr wir von dieser Insel kennen lernten, desto stärker wurde dieses Gefühl in uns, dass dieses Fleckchen Erde etwas ist, das sich nur schwer in die richtigen Worte fassen lässt. Ein Ort, den man erlebt haben muss: Ob bei einem ausgedehnten Spaziergang an einem der kilometerlangen Strände am Morgen, während die Sonne aus dem Wasser empor steigt und den Tag begrüßt oder aber bei einem Besuch in der historischen Altstadt in Famagusta, bei dem man das Gefühl hat, die Zeit wäre stehen geblieben; bei, Spazieren durch die Ausgrabungsstätte des Stadtkönigreichs Salamis, von dem viele sagen, das wäre das sprichwörtliche Atlantis gewesen und man beim Bestaunen dieser tausende Jahre alten Ausgrabungen geneigt ist, sich dieser Meinung anzuschließen oder aber bei einem Ausflug in das Gebirge, bei dem man das Gefühl hat, die gesamte Insel überblicken zu können, umgeben von den schönsten Bäumen, Pflanzen und dem Zwitschern der Singvögel im Ohr... 

Nein, diese Insel in wenige Worte zu fassen scheint ganz und gar unmöglich und als meine Frau und ich uns entschlossen, dass das hier unser Paradies ist, jener Ort, nach dem wir bis dahin fast zwanzig Jahre suchten, entschlossen wir uns auch gleich mit, zwei weitere Ferienwohnungen zu kaufen. 

Nicht nur dass die Preise und die dafür gebotene Qualität einzigartig ist, nein, vielmehr auch deshalb, weil wir sofort wussten, dass wir diesen so herrlichen, für uns geradezu „magischen“ Ort auch anderen Menschen näher bringen wollen. 

Willkommen in SyrienWillkommen in Syrien

Gelegen nur wenige Meter vom Strand und dem kristallklaren Wasser des Mittelmeers entfernt können auch Sie spätestens in dem Moment, in dem die Sonne langsam aus dem Meer steigt und Sie bei Ihrem ersten Kaffee auf dem großen Balkon Zeuge dieses beeindruckenden Schauspiels werden, genau diese Magie spüren und werden wissen, warum dieser Ort für mich und meine Frau das Paradies geworden ist.

Wenn heute mal jemand von uns, sei es meine Frau oder ich, wieder nach Deutschland muss, dann ist das kein Besuch mehr in der Heimat. Oh nein, ganz und gar nicht, dann ist das ein Besuch jenes Ortes, an dem man aufwuchs und noch Freunde und Bekannte hat. Denn unsere Heimat, das wissen wir jetzt, die ist genau hier: An jenem Ort, an dem ich gerade diese Zeilen schreibe und beim Aufblicken über den Rand des Bildschirms das einzigartige Panorama des Meeres genieße und dabei dem leisen Rauschen der Palmen im Wind zuhören kann...

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